Unverhofft kommt… ähm… manchmal!

Kennen Sie das? Sie sind total zufrieden mit dem, was sie so an Kamera-Ausrüstung haben. Die ganz leise Lust auf eine spiegellose Kamera mit Kleinbild-Sensor und kurzem Auflagemaß tun Sie als Hirngespinnst ab. Sie haben doch alles, was Sie benötigen – und mehr. (Kennen Sie nicht? OK, dann unterscheiden wir uns doch. 😉 )

Falls Sie das Gefühl kennen und rundum glücklich sind mit Ihrem „Foto-Equipment“, was machen Sie, wenn ein guter Fotofreund von Ihnen, der zudem noch ein überaus netter Mensch ist und zu 100% zuverlässig, seine Sony Alpha 7 II verkaufen möchte. Genau die Kamera, die zu diesem leichten Lustgefühl passt wie der berühmte Deckel auf den Topf?
Sie beginnen zu überlegen, nicht wahr?
Vielleicht nehmen Sie sogar schnell über Facebook oder WhatsApp Kontakt auf und fragen ganz unverbindlich einmal nach, ob denn die Kamera schon verkauft sei.
Wenn Ihnen dann noch mitgeteilt wird, dass sie noch verfügbar ist, fangen Sie sofort an, Ihre Finanzen zu durchdenken und mehrere Konstellationen durchzuspielen.
So ging es mir zumindest. Genau so!

Das Ende vom Lied sehen Sie hier:

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Ich weiß, vermutlich erklären 90% von Ihnen mich nun für völlig verrückt. Was soll ich machen? Es ist mein Hobby und meine Leidenschaft. Die Begeisterung für eine wunderbare Technik, die sich zudem noch kreativ nutzen lässt, kennt bei mir nur sehr vage Grenzen.

Also wurde schnell ausgemacht, dass die Kamera einen Tag für mich reserviert wird, weil ich nochmals drüber schlafen wollte. John, mein Fotofreund, hat mir zwar einen echt fairen Preis gemacht, aber das war doch eine Summe, über die man nicht mal eben aus einer Laune heraus entscheidet. Davon kann eine vierköpfige Familie einen Monat lang sehr gut leben. Das muss man mit seinem Gewissen schon ausmachen können. Als John mir aber darüber hinaus ein noch besseres Angebot für ein Set aus Kamera und a7ii2Techart Pro Adapter machte, mit dem ich meine Leica-M-Objektive per Autofokus nutzen kann – ich konnte den auf einem Treffen in Trier im Sommer 2016 begeistert ausprobieren – hat meine Nachdenkzeit keine Nacht sondern nur ein paar Stunden gedauert. Der Deal war besiegelt. (Wo ist das „Rot-werd-Emoticon“?) An dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank, John – auch dafür, dass du so ein toller Mensch bist!

Die Zeit bis zur Lieferung nutzte ich, um Ersatzakkus und passsende Adapter zu besorgen, so dass gestern das Set komplett in meinen Händen lag.

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Damit kann ich folgende Objektive an der A7II nutzen:

  • Leica M (manuell und per AF)
  • Leica R
  • Minolta MD/SR
  • M42, Nikon AI/F, Pentax K und EXA am EOS-Adapter

Und ein Nikon-Adapter mit Abblendeeinrichtung ist unterwegs zu mir.

Mit den Adaptern hatte ich bisher übrigens sehr viel Glück, denn obwohl ich zunächst zu den günstigen Modellen gegriffen habe, sind sie sowohl alle mit der A7II kompatibel als auch überraschend gut verarbeitet und passgenau. Super!

Da ich das Wochenende (mal wieder) am Schreibtisch arbeiten musste, hatte ich noch keine Zeit, „richtige“ Fotos zu machen. Doch was ich bei den ersten spielerischen Probeschüssen gesehen habe, hätte mich mehrfach vom Hocker gehauen, so ich denn auf einem gesessen hätte. 😉

 

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Leica Summicron-M 2/50, Techart Pro AF Adapter, Sony A7II

WOW! Das Teil macht Spaß! Kein Vergleich mit der ersten Version der A7, die ich damals ja nicht sooo gut fand. Da habe ich eine ganze Menge zum Spielen und Ausprobieren vor mir. Ich freue mich schon…

 

(Und ja, lieber Jörg, das ist dein Gurt, der nun die Alpha schmückt. Passt hervorragend zu ihr, nicht wahr?)

 

 

 

Es gibt nicht viele Freunde…

…mit denen man sowas machen kann!

Als ich heute am Karfreitag um 6:45 Uhr aufwachte, früher als geplant, aber ausgeschlafen und runter ging, um mir einen Kaffee zu machen – ich wollte unsere Kinder abholen, die ein paar Tage bei ihrer Oma Ferien gemacht hatten – und das sonnige Wetter draußen sah, kam mir der Gedanke, einen Zwischenstopp bei Leica in Wetzlar einzulegen (liegt gewissermaßen auf dem Weg). Von diesem Gedanken war der Weg zur Idee nicht mehr weit, meinen Freund und Foto-Kumpel Jörg per WhatsApp eine Nachricht zu schicken, ob er nicht völlig spontan Lust auf ein Treffen hat.

screenshJetzt mal ehrlich, wer kann sofort und ohne lange zu überlegen einen Menschen nennen, der auf so eine verrückte Idee am Karfreitagmorgen (!) nur antwortet: „Ja. Wann?“ Dafür mag ich ihn so! 😉
Danke für deine Spontanität, danke für deine Freundschaft!

Also habe ich meine Kameratasche gepackt, zwei Thermostassen mit Kaffee befüllt – als erfahrener Leitz-Park-Besucher wusste ich, dass das Café Leitz an Feiertagen geschlossen ist – und los ging’s.

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(C) Jörg Langer

Nun, Leser, die diesem Blog schon länger folgen, wissen, dass sich ein Treffen mit dem Taschenfreak Jörg nicht nur auf angenehme Gespräche beschränkt. Mindestens einer von uns beiden hat mindestens ein neues „Spielzeug“ dabei, das er dem anderen zeigen will. Meist aber beide. 😉 So auch heute.
Mehrere Leicas, diesmal vor allem ältere digitale Modelle, eine Minolta SR7 mit dem wunderbaren 1.4/58 und eine Agfa Isoly (die ich im Moment als Toycamera liebend gerne nutze und mit der ich heute ein Experiment gemacht habe, dazu später mehr) lagen dort auf der Granitsitzgelegenheit.

So ähnlich sieht es fast immer aus, wenn wir irgendwo einfallen.

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(C) Jörg Langer

Jörg, auch Stativfreak, hatte ein ganz besonderes Gimmick dabei: einen DJI Osmo Gimbal. Faszinierendes Teil, das wir bei Sonnenschein im Leitz-Park ein wenig ausprobiert haben.

Natürlich habe ich das super Wetter auch genutzt, um ein wenig mit dem Leica Fisheye Elmarit-R 2.8/16 an der Leica Digilux 3 zu fotografieren, da ich mal sehen wollte, wie sich dieses Kleinbild-Fisheye als Weitwinkel am 4/3-Sensor nutzen lässt. Antwort: sehr gut!

Ein Fisheye-Effekt ist kaum zu sehen, da man ja ohnehin nur ein zentrales Viertel des Bildes nutzt. Es lässt sich zudem mit wenigen Klicks der letzte Rest der Fisheye-Verzerrung entfernen, wobei man natürlich etwas an Bildinformation und Bildwinkel verliert:

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Auch meine Digilux 1 mit „Franken-Akku“ wollte ich kurz ausprobieren:

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Klappt in der Tat! 🙂

q1Nachdem ich Jörg von dem Gurt vorgeschwärmt hatte, den er mir Anfang März geschenkt hat, musste ich ihm mitsamt Langer-Gurt und meiner Leica D-Lux 109 Modell stehen. Eigentlich stehe ich ja hinter der Kamera – und das Sakko hätte ich auf der Fahrt besser ausgezogen. Außerdem hatte ich doch tatsächlich den Gurt verdreht umgehängt. Nun ja. Es ist jedenfalls ein toller Gurt, der vor allem genau die richtige Länge für mich hat.

Die D-Lux kam naürlich auch zum Einsatz:

Jörg hat auf seinem echt Bookmark-würdigen Blog das Treffen auch beschrieben: „Spontan ist am besten…

Und seit einiger Zeit hat er auch einen Vlog auf Youtube! Unbedingt ansehen und abonnieren!!

Ein mal wieder wunderbarer Vormittag bei tollem Wetter mit einem guten Freund, mit dem ich eines meiner Hobbys teile. Mehr darf man für einen Karfreitag kaum erwarten. Dass dann noch das Essen bei meiner Mutter ganz vorzüglich war, sei hier nur am Rande erwähnt. 😉

Ach ja, ich schrieb oben ja etwas vom Isoly-Experiment. Heute hatte ich einen abgelaufenen Kodak Portra 160 in der Kamera, deren Bildfenster ich zuvor mit teiltransparentem Tape maskiert hatte:

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Auf diese Fotos bin ich sehr gespannt. Leider wird die Entwicklung gut zwei Wochen dauern. Also, Geduld ist angesagt.

Ich wünsche allen „Followern“ frohe Osterfeiertage!

From Anspach with Love…

Diese Anspielung an den berühmten James-Bond-Film, nutze ich als Aufmacher, um meine Freude darüber zum Audruck zu bringen, dass mich gestern ein Paket vom „Gurtfreak“( = Taschenfreak.de = Stativfreak.de = Multi-Blogger und Vlogger Jörg Langer) erreicht hat.

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Selbst, wenn ich vor Arbeit im Moment nicht so recht weiß, wo hinten und vorne ist, MUSS ich einen kurzen Artikel hier in meinem Blog schreiben. Ein ausführlicher Bericht über meine Erfahrungen und die Hintergünde der Entwicklung folgt. Versprochen!

Was da also zu mir kam, ist ein handgearbeiteter Ledergurt, der von Jörg ohne wirtschaftliches Interesse selbst entworfen wurde und jetzt in einer Kleinstauflage von einem seiner Bekannten gefertigt wurde. Diesen Gurt gibt es nicht zu kaufen! Ursprünglich wollte er einen Gurt für die Systemkameras von sich und seiner Frau „schneidern“.
Jörg hat ihn dann einer sehr kleinen Gruppe aus Familie und Freunden zugeschickt, um diesen Menschen eine Freude zu bereiten und sie nach ihrer Meinung zu fragen.
Dass ich zu dieser Gruppe gehöre, ehrt mich aufrichtig und außerordentlich – und macht mich beinahe noch froher als der Gurt selbst.

Wenn man die süße Pappbox aufmacht – Jörg hat offenbar durch seine langjährige Erfahrung mit unzähligen Gurten und deren Verpackungen ein Gespür dafür, was beim „Kunden“ angenehm wirkt – findet man den Ledergurt eingerollt vor:
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Ein Anhänger mit einem „Like“-Stempel hängt daran. Ganz so wie es sich für einen Social-Media-Menschen gehört. 😉

Der Gurt ist aus einem schwarzen, äußerst robust wirkendem Leder gefertigt und riecht fabelhaft – zumindest für jeden wie mich, der den Geruch von echtem Leder mag. Die Verarbeitung ist sehr vertrauenserweckend. Natürlich kann Jörg keine Garantie für diesen Prototyp-Gurt übernehmen, doch wenn man den Gurt in der Hand hat, hat man das Gefühl, dass er das auch nicht müsste. 😉
Die Befestigung übernimmt ein ebenfalls stabil wirkender Karabinerhaken.

lgurt3Um kratzer an der Kamera zu vermeiden, wird der Ledergurt über den Haken hinausgeführt und schützt so die Kamera vor Kontakt mit Metall. Eine wie ich meine gelungene Lösung, die ich mir von mehreren Gurten wüschen würde.

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Ich habe den „Langer-Gurt“ nun an meiner Leica D-Lux befestigt und werde ihn an verschiedenen Kameras ausprobieren.

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Gut sieht er auf jeden Fall aus! Bin sehr gespannt, wie er sich bewährt…

Da in dem Paket noch eine echt „mega-coole“ (wie meine Schüler sagen würden) Domke-Tasche war, die Jörg mir für einen Top-Preis überlassen hat und ein Buch, das mich als Geschenk überraschte, war es gestern wie ein verfrühter Ostersonntag. 😉

Danke, mein Freund!

Drei Posts in einem…

Zur Zeit muss ich  mit meinen Kräften arg haushalten, hat mich doch diesmal die „echte“ Grippe erwischt. Also nicht so ein läppischer grippaler Infekt, nein, die wirklich Influenza und ich kann jetzt jeden verstehen, der davon berichtet hat und erzählt, dass es ihn total umgehauen hat. So elend habe ich mich seit Jahren nicht gefühlt.

Aber genug davon. Gerade im Moment habe ich ein kleines Paracetamol-begründetes Hoch und will das ausnutzen, um mal wieder etwas für den Blog zu schreiben. Dafür aber eben drei Themen in einem Artikel. Hat auch was Gutes. So müssen Sie meine Wortverwindungen nicht allzu lange ertragen, zumal ich im Moment ohnehin keine wirklich Garantie über Stil und Inhalt übernehmen will kann. Sie erinnern sich, Grippe und Medikamente.

Nun ja, ich fange einmal damit an, das mein sehr guter Freund Jörg mich neulich in Kommentaren völlig zurecht darauf hingewiesen hat, dass man an einer Leica D-LUX keinen Neoprenhandgurt nutzen darf sollte. Also habe ich mir Gedanken gemacht, welcher Gurt denn wohl am besten zur „109“ passt – die mitgelieferten Gurte finde ich in der Regel nicht so gut. Da kam mir die Idee, dass ich ja bis vor einiger Zeit den dunkelgrünen Leica-Ledergurt an meiner M8 hatte und der natürlich hervorragend an die D-LUX passen würde.

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Da ich aber eine schicke Leder-Tasche speziell für die D-LUX habe und die Kamera nur ohne Gurt dort hinein passt, brauchte ich noch eine Lösung, um den Gurt schnell und effektiv an- und abnehmen zu können. Da kamen mir die Schnellverschlüsse von Eddycam sehr zu pass, die ich bis dahin an der Nikon Df hatte (allerdings unnötigerweise, da ich daran ohnehin nur den schwarzen Elchgurt nutze).

Besser so, Jörg? 😉

OK, zweiter Teil.
Ich habe schon eine ganze Weile nach einer stilvollen Möglichkeit gesucht, meine Akkus zu transportieren. Da ich irgendwie ein Freund von Zweckentfremdungen bin, habe ich mir jetzt eine kleine Ledertasche besorgt, die ursprünglich als „Tabak-Tasche“ konstruiert wurde, die sich aber hervorragend für Akkus und durch einen kleinen Reisverschlusseinsatz innen für SD-Karten eignet.

Diese kleine Tasche ist von „Gusti-Leder, wird in Handarbeit unter fairen Bedingungen in Indien genäht und besteht aus Ziegenleder, das von Tieren stammt, die für die Nahrungs-Produktion gezüchtet werden. Das Leder ist daher eigentlich eine Art „Abfallprodukt“. Zudem wird es nur mit pflanzlichen Produkten bearbeitet. Alles in allem klang das für mich sehr gut. Die Tasche ist sehr gut verarbeitet und fühlt sich sehr gut an. Überrascht war ich allerdings, dass der Tasche ein handgeschriebener Brief beilag von der Person, die diese Tasche eigenhändig genäht hat.

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Das ist übrigens näher an der echten Farbe der Tasche. 😉

Ob dieser Brief, in dem dafür gedankt wird, dass man mit dem Kauf einer Familie hilft, die Kinder zur Schule zu schicken, in erster Linie ein Marketingtrick ist – was ein Zyniker bemerken könnte – kann ich nicht beurteilen, gefallen hat es mir sehr.

Damit komme ich zum dritten Teil:

Wenn ich das nächste Mal auf einen Kurztrip gehe, dann sieht mein „Travel-Set“ folgendermaßen aus:

Mit der Leica D-Lux 109 (inkl. Blitz) und der Nikon S7000 (vor allem für den extremen Telebereich) sowie der Gusti-Tasche habe ich so ziemlich alles dabei, was ich brauche. Was ich damit nicht aufnehmen kann, kann ich eben nicht fotografieren. Ist aber nicht viel. 😉

Hach, jetzt freue ich mich schon auf den nächsten Ausflug, wird aber noch ne ganze Weile dauern…

 

Durchsicht…

Ich muss mich wirklich entschuldigen. Es ist nun über einen Monat her, dass ich hier etwas gepostet habe. Das darf nicht sein. Doch in diesem Jahr ist es seit September der absolute Wahnsinn! Nicht nur, dass die Zeit nach den Herbstferien ohnehin für Lehrer an einer Schule unfassbar arbeitsintensiv sind – die ganzen Korrekturen rauben Stunde um Stunde – nein, in diesem Jahr kommt noch dazu, dass das Schulhalbjahr in Hessen extrem kurz ist, sich die Arbeit daher zusätzlich verdichtet und dass wir zuhause anbauen und ich ziemlich viel in Eigenleistung mache (was wiederum aufgrund des Jobs, für den 50 Stunden von Montag bis Freitag zur Zeit nicht ausreichen, nur am Wochenende geschehen kann).
Ich habe also kaum noch Zeit für irgendwelche Hobbys – leider auch kaum für die Familie 😦 .
In den letzten 8 Wochen habe ich mir einen Samstagvormittag für die Solmser Fotobörse und einen Freitagabend für ein Treffen mit Leica-Freunden auf dem Marburger Weihnachtsmarkt freigenommen. Ansonsten habe ich die ganzen Wochen regelrecht durchgearbeitet und vom Advent kaum etwas mitbekommen.

Aber auch diese Zeit geht irgendwann vorbei und unser Arbeitsplan ist noch bis zum 23.12. gefüllt, danach ist erst einmal etwas Freizeit über Weihnachten angesagt, bevor es wieder weitergeht mit der Einrichtung der Zimmer.

Wie auch immer, jetzt, kurz vor 9 am Abend, die Korrekturen für heute sind erledigt, möchte ich unbedingt über ein kleines Gadget schreiben, bei dem ich mich frage, warum ich es nicht schon viel länger habe.

Es ist ja bekannt, dass ich völlig begeistert von meiner Nikon Df bin – das bin ich noch immer. Ich finde an dieser Kamera so ziemlich alles fantastisch, auch den Sucher, den ich von Anfang an als angenehm groß empfand. Kürzlich jedoch stolperte ich über diesen Artikel: Nikon DK-17M Review und war überrascht wie begeistert dort über dieses Vergrößerugsokular geschrieben wird. Also habe ich es mir bestellt.

 

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Es fällt kaum auf, dass ein Vergrößerungsokular an der Nikon steckt.

 

Nachdem es geliefert wurde und ich an die Df geschraubt hatte, wollte ich zunächst meinen Augen nicht trauen. Ich montierte es wieder ab, das normale Okular und dann den DK-17M wieder an. Es war wahr! Das ohnehin schon große Sucherbild der Df wird nochmals deutlich vergrößert, ohne jedoch etwas abzuschneiden. Ganz großartig – vor allem für mich als Fan der „manuellen“ Nikkore!

 

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Der Effekt lässt sich eigentlich nur richtig erkennen, wenn man durch den Sucher schaut, doch diese Fotos, die ich durch den Sucher mit der kleinen Leica C-Lux 2 gemacht habe, geben einen ersten Eindruck von der Veränderung.

 

Der DK-17M bleibt nun definitiv an der Nikon Df! Das originale Okular wird nur noch als Ersatz aufgehoben.

Es wird ja bald kälter…

… daher hat meine M8 ein kleines „Mäntelchen“ bekommen. 😉

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Jetzt mag so mancher denken, dass braun und schwarz nicht so recht zusammen passen, doch ich stehe auf diese klassische Combo aus dunkelbraunem Leder und einer schwarzen Kamera. Das Half-case passt auch ziemlich gut zum Barton1972-Gurt, den ich seit einiger Zeit an der M8 habe.

Die Kamera steht nun ein wenig höher, da das Half-case einen zusätzlichen Boden hat, der äußerst robust wirkt. Die M8 steht damit sicher auf jeder ebenen Fläche und der Bodendeckel der Kamera wird gleichzeitig geschützt. Mit gefällt’s! 🙂

Alltagsgegenstände in der Fototasche?

Wenn man durch einen Infekt ans Haus gebunden ist, surft man mehr im Internet herum als es gut für einen ist. Oft findet man dabei Angebote, die überaus verlockend für den „Klick-Finger“ sind. 😉
Manchmal stolpert man auch über Seiten und Texte, die interessant zu lesen sind und einen zum Nachdenken anregen.

Neulich fand ich diesen Text: 15 Everyday Items That Belong in Your Camera Bag.
Auch, wenn jene 15 Dinge sicher nicht in meiner Tasche zu finden sind und auch, wenn es keine 15 „Everyday Items“ sind, die da beschrieben werden, sondern nur 8, so hat es mich dennoch angespornt, einmal darüber zu sinnieren, was ich denn so an „Alltagsgegenständen“ normalerweise in meiner Tasche habe. Es geht mir dabei nicht um Speicherkarten oder Ersatzbatterien, die ich immer dabei habe oder um Filter, Mikrofasertücher usw., die ich manchmal mitnehme, sondern um kleine Dinge, die sich als nützlich erwiesen haben:

  1. Ein kleines Taschenmesser. Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich schon dankbar darüber war, solch ein kleines Messerchen in der Tasche gehabt zu haben. Das ist m.E. ein absolutes Muss.
  2. Eine kleine Taschenlampe. Das ist auch ein sehr nützliches Extra, ganz gleich, ob man auf einer Foto-Börse durch ein Objektiv schauen will oder ob man für eine spontane Makroaufnahme etwas zusätzliches Licht benötigt.
  3. Etwas Klebeband. Lomographen haben immer schwarzes Iso-Band dabei, doch auch für „normale“ Fotografen kann das mal sehr nützlich werden.
  4. Ein paar Büroklammer. Die wiegen nichts, nehmen keinen Platz weg, sind jedoch sehr vielseitig anwendbar. Ich habe schon Rucksackgurte damit geflickt. 😉
  5. Ein Kugelschreiber/Bleistift und ein kleiner Notizblock. Warum das nützlich ist, versteht sich von selbst.
  6. Eine Plastiktüte. Falls es mal feuchter wird, kann man sie gut nutzen, um sich im Falle eines Falles draufzusetzen oder -knien. Zur Not taugt sie auch als Regenschutz.
  7. Papiertaschentücher und zwar nicht nur in der Schnupfenzeit.

Diese Dinge habe ich nicht immer und in jeder Tasche, doch ich sollte mir das angewöhnen.

Mich würde jetzt wirklich interessieren, was Sie so an alltäglichen Dingen in der Kamera-Tasche haben. Ich freue mich auf Ihre Kommentare…