Unglaublich…

… wie die Zeit rennt.
Unglaublich, wie viel Arbeit ich zur Zeit zu erledigen habe.
Unglaublich, wie wenig Zeit mir für meine Hobbys bleibt. Im Moment jedenfalls.

Diese Anapher soll ein kleines Lebenszeichen von mir einleiten. Da ich kommende Woche ein paar Tage in Sachen Leica Historica unterwegs bin, muss ich diese Woche alles wegschaffen, was sich an Bergen hier so angehäuft hat.

Von daher jetzt nur ein kleines Bildchen, damit der Blog mich nicht vergisst…

 

rossful
Eine Ross Ensign Ful-Vue Super, geladen mit auf 620er Rolle umgewickeltem Ilford Delta 100.

 

„Standard“-Set

Schon doof, wenn man zum Arzt geht mit Verdacht auf Herzmuskelentzündung. 😦
Aber schön, wenn sich bei den Untersuchungen herausstellt, dass es keine ist. 🙂

Wie auch immer, ich bin ein bisschen krank und kann mich daher mal wieder an einen kurzen Artikel setzen.

Ich habe mir in den letzten Tagen einmal durch den Kopf gehen lassen, welche meiner zahlreichen Objektive ich denn zu einem „Standard“-Set für die Sony A7II zusammenstellen würde. Weitwinkel muss dabei sein, ein 35er, etwas Lichtstarkes und was für Portraits. Am liebsten noch ein, zwei Linsen, die einen besonderen Charakter haben und nützlich wäre auch eine Art „Universal-Zoom“ toll. Lediglich ein langes Tele brauch ich da nicht wirklich, das nutze ich einfach zu selten.

Also, so sieht mein Standard-Set für die „Kleinbild“-Sony aus:

Erste „Reihe“:

Direkt dahinter folgen:

Wobei je nach Lust und Laune das 90er Summircon und das LensBaby die Plätze tauschen.

Sind das LensBaby und das 7artisans nicht zu eng aneinander? Ja, aber nur, was die Brennweite betrifft. Vom Charakter her sind die beiden total unterschiedlich.

Dazu in Reserve noch ein nettes Tele (z.B. Leica Elmar 4/180, Nikkor 80-200, oder ein 135er mit M-Bajonett) und mehr bräuchte ich eigentlich nicht.

Das bedeutet jetzt aber nicht, dass ich all meine anderen Objektiv verkaufen werde. Keine Angst. 😉

 

 

Kamera-„Ranking“…

Ja, ich habe viele Kameras. Vielleicht sogar zu viele. Aber was soll ich machen? Sie bereiten mir Freude. Und jede Kamera ist anders. Man hat ja auch nicht nur EIN Buch oder nur EINE Langspielplatte (für die Vinyl-Sammler). OK, der Vergleich hingt ein wenig – aber Sie wissen, was ich meine. 😉 Vielleicht trifft es besser, wenn ich schreibe, dass ich nicht nur ein Werkzeug besitze…

Welche Kameras ich am häufigsten nutze, ändert sich von Zeit zu Zeit, ganz je nach der Art der Fotos, die ich so mache. Wenn ich das Fußball-Team meines Sohnemanns beim Spiel fotografiere, nutze ich keine Leica M und in der Stadt laufe ich nicht mit einem langen Tele herum.

In den letzten Wochen sah das „Nutzungs-Ranking“ in etwa so aus:

  1. Am häufigsten habe ich mit der Sony A7II und der Leica D-Lux (109) fotografiert. Warum? Weil die Sony noch den „Reiz des Neuen“ hat (und außerdem eine fantastische Kamera ist, die ich noch immer weiter entdecke) und weil die Leica eine durch und durch univerelle Kamera ist, die zudem noch sehr kopakt und praktisch daherkommt.
  2. In der zweiten Reihe stehen die Nikon Df und (kleine Überraschung) die Olympus PEN E-P3. Die Nikon, nun ja, weil sie einfach toll ist aber eben etwas schwerer und größer und die PEN, weil man so schön mit ihr mit all den Experimentier-Objektiven spielen kann.
  3. In der dritten Reihe steht die Leica M8, die ich einfach immer mal wieder gerne in die Hand nehme. Eine „M“ hat einfach haptisch was, das man nur schwer beschreiben kann.
  4. Dahinter steht die Fuji X-E2, die durch die Sony etwas nach hinten durchgereicht wurde. Noch immer eine tolle Kamera, mit der ich im Moment einfach nicht so oft fotografiere. Etwa auf gleicher Höhe wie die Fuji stehen die Instax-Kameras, die hin und wieder auch mitkommen.
  5. Ab und an habe die „Toy“-Kameras eine Rolle gespielt, weil es ein Riesen-Spaß ist, damit zu fotografieren und man sich rein gar nicht um die Qualiät der Ergebnisse schert.
  6. Alle anderen digitalen und analogen Kameras hatten in letzter Zeit eher Pause. 😉

Dieses Ranking bedeutet keineswegs eine „Lieblingsliste“, sondern in der Tat eine „Nutzungsliste“.

Mysteriöse Mail…

Jetzt wird es irgendwie unheimlich!!

Ich habe die Frage zum Biotar 75 in mehreren (engl. und dt.) Foren sowie auf Facebook gepostet.

Heute morgen habe ich eine Mail erhalten, in der ein anonymer Sender (E-Mail-Account auch ohne nachvollziehbaren Namen) mir ein Bild geschickt hat.
(Keine Angst, ich habe die JPG-Datei mehrfach durch einen Scanner laufen lassen, bevor ich sie geöffnet habe.)

Folgender Text dazu:

Hallo,
Du hast gestern so schön über das Biotar berichtet. Im Anhang ein Foto. Ich möchte aber nicht genannt werden.

Und dann das:

Biotar75front

Was ist davon zu halten? Fake?