Kamera-„Ranking“…

Ja, ich habe viele Kameras. Vielleicht sogar zu viele. Aber was soll ich machen? Sie bereiten mir Freude. Und jede Kamera ist anders. Man hat ja auch nicht nur EIN Buch oder nur EINE Langspielplatte (für die Vinyl-Sammler). OK, der Vergleich hingt ein wenig – aber Sie wissen, was ich meine. 😉 Vielleicht trifft es besser, wenn ich schreibe, dass ich nicht nur ein Werkzeug besitze…

Welche Kameras ich am häufigsten nutze, ändert sich von Zeit zu Zeit, ganz je nach der Art der Fotos, die ich so mache. Wenn ich das Fußball-Team meines Sohnemanns beim Spiel fotografiere, nutze ich keine Leica M und in der Stadt laufe ich nicht mit einem langen Tele herum.

In den letzten Wochen sah das „Nutzungs-Ranking“ in etwa so aus:

  1. Am häufigsten habe ich mit der Sony A7II und der Leica D-Lux (109) fotografiert. Warum? Weil die Sony noch den „Reiz des Neuen“ hat (und außerdem eine fantastische Kamera ist, die ich noch immer weiter entdecke) und weil die Leica eine durch und durch univerelle Kamera ist, die zudem noch sehr kopakt und praktisch daherkommt.
  2. In der zweiten Reihe stehen die Nikon Df und (kleine Überraschung) die Olympus PEN E-P3. Die Nikon, nun ja, weil sie einfach toll ist aber eben etwas schwerer und größer und die PEN, weil man so schön mit ihr mit all den Experimentier-Objektiven spielen kann.
  3. In der dritten Reihe steht die Leica M8, die ich einfach immer mal wieder gerne in die Hand nehme. Eine „M“ hat einfach haptisch was, das man nur schwer beschreiben kann.
  4. Dahinter steht die Fuji X-E2, die durch die Sony etwas nach hinten durchgereicht wurde. Noch immer eine tolle Kamera, mit der ich im Moment einfach nicht so oft fotografiere. Etwa auf gleicher Höhe wie die Fuji stehen die Instax-Kameras, die hin und wieder auch mitkommen.
  5. Ab und an habe die „Toy“-Kameras eine Rolle gespielt, weil es ein Riesen-Spaß ist, damit zu fotografieren und man sich rein gar nicht um die Qualiät der Ergebnisse schert.
  6. Alle anderen digitalen und analogen Kameras hatten in letzter Zeit eher Pause. 😉

Dieses Ranking bedeutet keineswegs eine „Lieblingsliste“, sondern in der Tat eine „Nutzungsliste“.

Mysteriöse Mail…

Jetzt wird es irgendwie unheimlich!!

Ich habe die Frage zum Biotar 75 in mehreren (engl. und dt.) Foren sowie auf Facebook gepostet.

Heute morgen habe ich eine Mail erhalten, in der ein anonymer Sender (E-Mail-Account auch ohne nachvollziehbaren Namen) mir ein Bild geschickt hat.
(Keine Angst, ich habe die JPG-Datei mehrfach durch einen Scanner laufen lassen, bevor ich sie geöffnet habe.)

Folgender Text dazu:

Hallo,
Du hast gestern so schön über das Biotar berichtet. Im Anhang ein Foto. Ich möchte aber nicht genannt werden.

Und dann das:

Biotar75front

Was ist davon zu halten? Fake?

World Pinhole Day 2017

Ja, heute!
Eigentlich wollte ich da ja tatsächlich ein bisschen mit dem Body-Cap-Pinhole fotografieren, doch heute hatten auch die Marburg Mercenaries ihr Season 2017 Kick-off in der German Football League. Das war mir dann doch wichtiger. 😉

Ein klein wenig habe ich aber doch noch fotografiert – und zwar hiermit:

ph_48mm_f190
EOS BodyCap Pinhole an KIWI EOS-Sony-Adapter. Brennweite 48mm, Blende f/190.

Allerdings nur bei uns im Garten:

Das ist schon eine ganz „eigene“ Art der Fotgrafie.

Gut, dass wir ein super Wetter hatten, so dass es hell genug war, mit dem Pinhole ohne Stativ zu fotografieren. 😉

Übrigens, wer mal sehen möchte, ob sein Sensor wirklich sauber ist, der sollte einmal mit einm Pinhole ein paar Aufnahmen gegen den Himmel machen – bei Blende f/190 wird jedes noch so kleine Mini-Staubkörnchen überdeutlich. Ich lege mich sogar fest und sage, dass auf einem Pinhole-Foto KEIN Sensor der Welt sauber aussieht. 🙂