Ein VIP-Besuch bei Leica…

Leica6_Fuji

So hat es sich echt angefühlt! Eine kleine Gruppe aus Fotografen aus den USA, Italien, RaidSchottland und Deutschland, organisiert über ein engagiertes Mitglied des Rangefinderforums, Raid (Foto links), seines Zeichens Mathe-Professor in Florida, wurde am Dienstag von Silke Bernhardt, Global Director Corporate Communications bei Leica, sehr sympathisch in Empfang genommen. Einer dieser Gruppe war ich. Nachdem wir zunächst zum Mittagessen in die Leica-Kantine eingeladen wurden (eine sehr nette Geste!),daniel führte uns Stefan Daniel, Director Product Management Photo, eine gute Stunde lang durch die Produktion, wobei er uns äußerst interessante Einblicke in die Geschichte sowie den Kamera- und Objektivbau bei Leica gab. Ein überaus sympathischer Mensch ist er obendrein!

Beinahe nicht glauben konnte ich, dass sich dann tatsächlich die Tür des kleinen Konferenzraumes, in den uns Frau Bernhardt geführt hatte und wo wir mit Getränken versorgt wurden, öffnete und Oliver Kaltner, CEO von Leica (!), herein kam. Herr Kaltner, der einen wirklich offenen und ebenso sympatischen Eindruck machte, stellte uns gut 45 Minuten seines eng verplanten Tages zur Verfügung und erläuterte seine Philosophie, die uns als Fotografen – ganz direkt gesagt – absolut überzeugte: Es ginge nicht um Kameras oder Objektive, sagte er, im Grunde ginge es immer um die „Fotografie“. Ein beeindruckendes Statement, wie ich finde. Ganz ehrlich, wo gibt es denn sowas, dass ein CEO so viel Zeit aufbringt, mit einer kleinen Gruppe solch ein Gespräch zu führen? Zudem scheint auch er, wie Stefan Daniel zuvor, ein Mensch zu sein, mit dem ich gerne mal bei einem guten Glas Wein einen Abend mit Reden und Fachsimpeln verbringen würde.

Gewissermaßen den Abschluss machte Peter Karbe, karbeHead of the Optical Development Department, indem er uns in einer Präsentation zum Thema „Innovation vs. Tradition“ in die Geschichte der Entwicklung der Leica Objektive einführte. Herr Karbe begab sich dabei netterweise völlig auf unser Niveau als er versuchte, uns komplexe Sachverhalte zu erläutern. 😉

Irgendwie waren das „the head, the heart(s) and the brain(s)“ von Leica, die uns da durch den Tag begleiteten. 😉

Als wir dann schließlich im Leitz Café zusammen saßen und Kaffee tranken, war jeder aus unserer Gruppe noch immer völlig beeindruckt (neudeutsch würde man vermutlich „geflasht“ schreiben) darüber, wie nett und smypathisch (ich wiederhole mich, ich weiß) uns jeder bei Leica entgegengetreten war und vor allem wie, ja geradezu wichtig wir uns dabei fühlen durfen. Die Mitarbeiter – und die Chefs – von Leica ließen uns tatsächlich wie VIPs fühlen. Für niemanden in unserer Runde, in der sich ein Techniker, ein Professor, ein Kirchenmusiker, ein Lehrer u.ä. fanden, ist dies wohl ein wirklich bekanntes Gefühl. Als ob man ein Economy-Ticket im Flieger bucht und überraschend auf „First Class“ upgegradet wird.
OK, über Leica Historica hatte ich ja schon öfters mit den Herren Daniel und Karbe zu tun und wusste zumindest, dass die beiden durch und durch nette Menschen und, trotz ihrer hohen Kompetenz, auf dem Boden geblieben sind. Doch dies scheint bei Leica eine Art Grundhaltung zu sein, die sich durch alle Bereiche zieht, bis in die obersten hinein.

Ja, ich weiß, das klingt jetzt ein wenig wie die „ultimative Lobhudelei“, doch das haben sich die Menschen bei Leica, mit denen wir an diesem Dienstag zu tun hatten, absolut verdient – ausnahmslos.

Welch ein schöner und besonderer Tag das war! Danke, Leica.

(Weitere Fotos werden ergänzt, sobald sie von den anderen der Gruppe zur Verfügung gestellt werden…)

4 Gedanken zu “Ein VIP-Besuch bei Leica…

  1. Rainer

    Einen schönen Tag mit „Leica Historica“verbracht, aber davon alleine wird der Kamin der Zukunft nicht weiter rauchen können. Die Karawane ist schon weiter gezogen!

  2. Klingt nach einem tollen Erlebnis für einen Fotofuzzy wie Dich! Das Gespräch mit einem Produkt Manager ist für jemanden der das seltener macht immer wieder ein Erlebnis – erst Recht wenn deren verantworte Produkte diese sind für die das eigene Herz eh schon schlägt.

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