Erster „Q-ntakt“ ;)

Oh weh! Welch ein flaches Wortspiel! Doch die Verweise auf „Q“ von Star Trek wäre noch weitgreifender gewesen.

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Gestern hatte ich während eines – mal wieder – extrem netten Fototreffens mit einem guten Freund und tollen Menschen, dem Multi-Blogger Jörg, die Gelegenheit, ein wenig mit seiner neuen Leica Q zu spielen. Einer der Vorteile von solchen Fotokram-Begrabbel-Treffen – neben den echt spannenden Gesprächen – ist, dass man mit den Sachen der anderen herumspielen darf. 😉 Jörg hat zur „Q“ sogar einen eigenen kleinen Blog gestartet. Seine Blogs sind äußerst lesenswert und sollten von jedem fotografisch Interessierten regelmäßig besucht werden!

Welchen ersten Eindruck hat die Leica Q denn nun auf mich hinterlassen?Na ja, eigentlich war es der zweite Eindruck, denn ich hatte schonmal kurz eine in der Hand. Damals war ich positiv überrascht. Und gestern konnte die Q diesen Eindruck definitiv bestärken! Als M-Fan und Besitzer/Nutzer einer M6 und einer M8 kann ich unterstreichen: die Q ist eine echte Leica!

Sie passt ganz genau in die Philosophie und lässt sich bedienen wie eine Leica. Sie wirkt wie eine Leica, wenn man mir ihr fotografiert. Haptik und Leistung passen. Ein faszinierende Kamera!

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Na, na, nicht schüchtern werden! Du brauchst dich nicht hinter anderen Leica-Sachen verstecken, liebe Q.

Eine Weile habe ich überlegt, ob es eine gute Idee der Wetzlarer Edelschmiede war, diese Kamera mit einem 28mm-Objektiv auszustatten, auch weil das so gar nicht „meine“ Brennweite ist (ich bevorzuge 24 oder 35mm). Aber nach einigen Gedanken, nach dem Tag gestern und vor allem nachdem ich ein Buch in den Händen hielt, das S/W-Fotos auf beinahe DIN A3-Format zeigt, die Jörg ausschließlich mit der Q auf Fehmarn gemacht hat, denke ich, dass das 1.7/28 eine sehr gute Entscheidung war. Ein 1.4/50 wäre zwar lichtstärker und vermutlich kompakter gewesen, doch man hätte nie im „echten“ WW fotografieren können. Die gleiche Einschränkung gilt auch für ein 35er. Die Q bietet einen echten Weitwinkel mit 28mm und wer weniger Winkel möchte, der kann „croppen“, sogar schon in der Kamera, was im Sucher angezeigt wird – ganz ähnlich zu einer „M“, in deren Sucher ja auch Leuchtrahmen den Bildwinkel des angesetzten Objektivs deutlich machen. Der Vorteil, den Crop bereits in der Kamera zu wählen ist der, dass die Q auch die Belichtungsmessung an den gewählten Ausschnitt anpasst.

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Sicher, diese Kamera kostet Geld, richtig viel Geld. Doch andererseits, die vergleichbaren Alternativen sind auch nicht sooo viel billiger: eine Leica M240 mit Summicron 2/35 kostet das Doppelte und eine Sony RX1 II kostet auch beinahe so viel wie eine Q. Eine Sony A7R II mit einem 28er ist auch nicht günstiger zu haben. Man muss eben alles in Relation betrachten und darf die Q nicht mit einer EOS 700D vergleichen. Beide Kameras machen tolle Fotos, doch wer sich für eine Kamera wie die Q entscheidet, der macht das ganz bewusst. Und dazu kann ich nur gratulieren!

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Einen ausführlichen Erfahrungsbericht findet ihr auf Jörgs Blog >> klick <<.

Ein Gedanke zu “Erster „Q-ntakt“ ;)

  1. Hey, da iss ja meine Kuh. Danke für den coolen Artikel und Deine Meinung zur „Q-oolen Leica“. Diese Kamera läft aber wirklich auch ein zu diesen Wortspielen. Flach, hin oder her – das macht Spaß!
    LG Jörg

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