„Besten Dank“ für’s Nicht-Beachten!

Manchmal fragt man sich, ob die Fähigkeit Lesen zu können überhaupt noch eine Rolle spielt für die Auswahl von Bewerbern für einen Job.

Seit kurzem habe ich ja die Lomography Spinner 360. Und bevor ich sie für „richtige“ Fotos einsetzen wollte, habe ich sie erst einmal mit einem Test-Film ausprobiert, um zu sehen, ob die Kamera ordentlich belichtet und der 360°-Dreh auch vernünftig funktioniert – aber auch, um zu testen, ob ich diese Panorama-Filme bei dm – meinem üblichen Kontakt zum Fotolabor für Farbfilme – abgeben kann. Soweit ich weiß, senden die dm-Filialen die Aufträge zu CeWe und bisher war ich immer sehr zufrieden. Man braucht zwar etwas Geduld, doch die Ergebnisse waren brauchbar und die Entwicklung günstig.

Die Kamera hat diesen Test bestanden, das Fotolabor leider nicht!

Denn obwohl ich deutlich auf dem Umschlag UND auf einer an der Filmrolle selbst befestigten Notiz darauf hingewiesen habe, dass es sich um Panorama-Aufnahmen handelt und dass sie den Film „bitte nicht schneiden“ sollen, kam der Film nach einer Woche geschnitten zurück. So ein Käse! Jetzt sind die Panoramaaufnahmen alle, ausnahmslos zerschnitten!

Die Fotos, die ich mit der Spinner 360 auf dem folgenden Tennis-Wochenende gemacht habe und auf die ich mich richtig freue, werde ich nach dieser Erfahrung NICHT bei dm abgeben. Mit bleibt wohl nicht anderes übrig, als bis nach Frankfurt zu fahren, denn dort gibt es das letzte Mini-Lab hier in der „Nähe“ (wobei „Nähe“ wirklich relativ ist, bei einer Autostunde).

Ich habe noch ein wenig versucht zu retten, was zu retten war, damit man wenigstens einen Eindruck von der (über) 360°-Panoramas bekommt:

Unsere Nachbarschaft
Unsere Nachbarschaft
Im Carport
Unterm Carport
Im Garten
Im Garten (mitsamt meiner Stirn) 😉

Lieben „Dank“ CeWe/dm, dass ihr freundliche Bitten und deutliche Anmerkungen einfach mal nicht beachtet!

2 Gedanken zu “„Besten Dank“ für’s Nicht-Beachten!

  1. So, es gibt Neues dazu. Per Mail hat dm (bzw. Fotoparadies) geantwortet:

    „Guten Tag Herr …,

    herzlichen Dank für Ihre E-Mail.

    Es tut mir sehr leid zu hören, dass die Bestellung nicht wie gewünscht ausgefallen ist.

    Unser Anspruch ist es, Ihnen qualitativ einwandfreie Produkte zu liefern. Wenn wir diesem Anspruch diesmal nicht gerecht worden sind, entschuldigen wir uns in aller Form bei Ihnen
    dafür.

    „Nicht schneiden“ ist bei uns bedauerlicheweise nicht mehr im Lieferprogramm. Der Produktionsablauf ist voll automatisiert. Bei der Anzahl der uns täglich erreichenden Bestellungen ist eine Automatisierung unumgänglich, da wir ansonsten weder die Lieferzeiten noch die günstigen Preise realisieren könnten.

    Für die Unannehmlichkeiten, die Sie hatten, bitte ich vielmals um Entschuldigung. Es gehört zu unserer Firmenphilosophie einen guten und kompetenten Service zu bieten. Daher bedauere ich es sehr, dass es in Ihrem Fall zu einer nicht zufrieden stellenden Situationslösung kam.

    Sollten noch Fragen offen sein, wenden Sie sich bitte wieder an mich. Ich bin gerne unter der kostenlosen Servicerufnummer 0800 759 759 8 für Sie da.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Fotoparadies-Service“

    Also nur noch Entwicklungen nach „Schema F“…

  2. Pingback: “Redscale” … Was ist denn das nu’ wieder? | RetroCamera.de

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