Hessen im Mittelformat…

Endlich!
Endlich habe ich die Negative des Portra 160 zurück, mit denen ich in Marburg und im Hessenpark fotografiert habe.
Endlich hatte ich heute auch die Zeit („Brückentag“ sei Dank!) die Fotos einzuscannen – wenn auch nur „quick’n’dirty“.

Deshalb gibt es jetzt mal wieder einen Foto-Beitrag.

Kamera: Pentax 645645vega12
Objektiv: Vega-12 2.8/90
Film: Kodak Portra 160
Scanner: Epson 3200 Photo mit SilverFast

Im Hessenpark bei Neu-Anspach stehen, sitzen und liegen seit einiger Zeit überlebensgroße Figuren, die ich wirklich toll fand. Da bei solchen Portraits auch keine Modellverträge abgeschlossen werden müssen, habe ich einmal versucht, den typischen Mittelformat-Effekt einer deutlichen aber sanften Freistellung herauszukitzeln:

Hessenpark1w

Auch bei Ganzkörper-Portraits funktioniert das:

Hessenpark4w

Der Effekt wird natürlich reduziert, wenn der Hintergrund sehr nahe am Sujet ist:

Hessenpark2wAber die Schärfe und die Auslösung sind beeindruckend (was sich online hier im Blog nur andeuten lässt).

Kommen wir nun zu Marburg. Als ich vor ein paar Wochen ein wenig vor einem Treffen warten musste (und ich vorsorglich mal die Kamera eingepackt hatte), habe ich in der Oberstadt nach Motiven gesucht.

Marburg ist ein wirklich schönes Städtchen…

Marburg6

… mit vielen wundervollen Details:

Marburg4

Marburg2

Als ich diesen kleinen Durchgang fotografierte und mich einfach nur herumdrehte, bemerkte ich aber, dass leider auch hier ein paar Minderbemittelte ihre „Werke“ hinterlassen mussten:

Marburg5

Wenn Graffiti wenigsten schön und/oder lustig ist, kann man sich daran ja noch erfreuen. Aber so?Marburg3Nun ja, Deppen gibt es wohl überall. Sogar in Marburg.

Was habe ich – außer dieser Feststellung – für mich geschlossen?

  • Ich liebe den Kodak Portra 160 mit seiner sanften Farbgebung!
  • Mittelformat (mit der Beschränkung auf 15 Fotos pro Film) inspiriert mich. Zumindest zur Zeit. 😉

Im Moment habe ich einen Fujifilm fertig fotografiert und einen alten Kodak Vericolor in der Pentax. Bin sehr gespannt…

8 Gedanken zu “Hessen im Mittelformat…

  1. Rainer

    Gut gescannte Aufnahmen, aber letztendlich doch wieder bei Digital angelangt! Egal welchen analogen Film man zur Entwicklung gibt, er wird zur Bildverarbeitung auch nur gescannt und dann digital weiter verarbeitet! Ergo nix da mehr, mit Analog!

    1. Na ja, entwickelt werden sie ja schon noch in „analoger“ Chemie. 😉
      Und ich habe auch Abzüge, scanne also nicht nur die Negative ein.

      Bei S/W-Filmen entwickle ich selbst. Arbeite aber anschließend ebenfalls „hybrid“ – und sehe auch kein Problem darin.

  2. Dirk Oestreich

    Tolle Bilder, der Portra 160 ist auch wirklich klasse. Ich habe auch noch ein paar Rollen 160 und 400 als Rollfilm und Kleinbild. Eigentlich ist der ja schon fast zu schade, um den wahllos zu nutzen, daher warte ich noch immer auf die richtige Gelegenheit bzw das richtige Motiv 🙂
    Probiere doch auch mal Diafilm in Mittelformat – selbst „nur“ als Scan, ohne Projektor, ist z.B. der Velvia 50 eine Offenbarung!

    Die Beschränkung auf wenige Bilder pro Film kann wirklich erholsam sein, fast meditativ. Bei 6×4,5 mit 15 Bildern ist das ja noch einigermassen viel, extrem wird es dann mit 10 Bildern bei 6×7 oder gar nur 8 bei 6×9… Ich komme mit den 12 Bildern bei 6×6 gut aus, noch 😉

    Beste Grüße,

    Dirk

  3. Dirk Oestreich

    Danke für die Info! Bei dm lasse ich auch immer entwickeln, sowohl CN als auch Dia. Der hiesige dm sendet das zu Allcop, bisher gab es auch bei mir noch keine Probleme.

  4. Pingback: Umstrukturierung … oder “weniger ist mehr” | RetroCamera.de

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