Lieblings-Analogkameras der Internet-Foto-Gemeinde

Kosmo-Kameras hat im Sommer dieses Jahres eine Umfrage durchgeführt, in der sie die Internet-Foto-Gemeinde (zumindest diejenigen, die deren Seiten kennen) nach ihren analogen Lieblingskameras gefragt haben. Sowas finde ich immer spannend.

Ich sehe mich mit meiner kleinen Sammlung da recht gut aufgestellt. Von den Plätzen 50 bis 11 habe ich 9 Kameras selbst

  • 44, 43, 40, 36, 28, 27, 23, 20 und 12

und mit weiteren 10 Kameras zusätzlich schon fotografiert (geliehen oder wieder verkauft):

  • 50, 47, 45, 39, 38, 35, 31, 26, 15 und 14.

Von der Liste der beliebtesten 10 sind immerhin 2 in meinem Besitz

  • 6 und 1

und mit weiteren 6 habe ich auch schon fotografiert:

  • 10, 7, 5, 4, 3 und 2.

Das bedeutet, dass ich mit 27 der – laut dieser Liste – 50 beliebtesten Kameras (sogar mit 8 der Top-10) fotografisch mehr oder weniger umfangreiche Erfahrungen sammeln durfte. Nicht schecht!

 

Zurück aus Frankreich…

Zwei Wochen Herbstferien. Das klingt für Nicht-Lehrer unglaublich lange. Wenn man in der ersten Woche aber zwei Sätze an Klasse-10-Klassenarbeiten und eine 13er-Klausur korrigieren muss, dann gehen die Tage schneller vorbei als man will. Sechs 8-Stunden-Tage sind dann völlig normal. Ferien. So, so.

Na gut, ich hätte ja auch noch in der zweiten Woche korrigieren können. Dann wären es nur 12 „4-Stunden-Tage“ gewesen. Aber nein, hätte ich nicht. Denn in der zweiten Woche war ich mit Leica Historica unterwegs in der Normandie! Also doch zur Hälfte Ferien. Foto-Ferien. 🙂

Welch eine schöne Gegend ist das! Mit welch kulinarischen Genüssen wurden wir verwöhnt! Umwerfend.

Trouville-sur-Mer, Villerville, Honfleur… um nur einige Stätdchen zu nennen. Käse, Calvados, Meeresfrüchte, Geschichte. Definitiv eine Reise wert.

Die Foto sortiere ich noch. Da kommt noch was… 😉

Unglaublich…

… wie die Zeit rennt.
Unglaublich, wie viel Arbeit ich zur Zeit zu erledigen habe.
Unglaublich, wie wenig Zeit mir für meine Hobbys bleibt. Im Moment jedenfalls.

Diese Anapher soll ein kleines Lebenszeichen von mir einleiten. Da ich kommende Woche ein paar Tage in Sachen Leica Historica unterwegs bin, muss ich diese Woche alles wegschaffen, was sich an Bergen hier so angehäuft hat.

Von daher jetzt nur ein kleines Bildchen, damit der Blog mich nicht vergisst…

 

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Eine Ross Ensign Ful-Vue Super, geladen mit auf 620er Rolle umgewickeltem Ilford Delta 100.

 

Die „Würze des Lebens“

Mit diesem etwas pathetisch klingenden Titel melde ich mich nach gut zwei Wochen wieder im Blog. Schon wieder gibt es derzeit so viel zu tun, dass mir nicht viel Zeit für Hobbys bleibt – und dabei haben die Korrekturwochen noch nicht einmal angefangen! Was soll das nur geben?

Aber genau darum geht es hier! Ich möchte mich nicht mehr von beruflichen Pflichten derart einnehmen lassen. Ich möchte Zeit haben für meine Familie, für meine Freunde und für meine Hobbys. Muss immer erst ein naher Bekannter schwer erkranken, bevor man sich selbst wieder daran erinnert? Die „Würze des Lebens“ ist nicht das „Geldverdienen“. Klar, es ist heute wichtig, vielleicht wichtiger denn je, doch es darf nicht zum Wichtigsten werden.
Ein Essen wird erst dann schmackhaft, wenn man es würzt – und im Leben besteht diese Würze aus den vielen kleinen Momenten mit der Familie und guten Freunden, die man genießen kann, die einen vom Alltag entfernen und die die eigenen Akkus besser aufladen als drei faule Stunden auf der Couch. An diesem Wochenende habe ich mich nicht nach der Arbeit gerichtet, die bei mir schon wieder auf dem Schreibtisch liegt, sondern habe mir zwei „Auszeiten“ gegönnt: eine, die schon etwas länger geplant war und eine, die sich gestern ganz sponten für heute ergeben hat. Was will ich sagen? Das hat sooo gut getan!

Gestern, am späten Nachmittag, hatte ich eine kleine Fotosession SVGirls_FB_Motiv-1bmit den Fußballdamen des SV Großseelheim, des Nachbardorf-Vereines, für den mein Sohn auch Fußball spielt. Die Mädels feierten ihr 5-jähriges Teamjubiläum und ihre „Kapitänin“ (heißt das so?) hat heimlich mit mir diese Fotosession ausgemacht. Gruppen- und Einzelportraits der Spielerinnen in Spiel- als auch in „Party“-Kleidung waren angesagt. Ladies, das hat einen Riesenspaß mit euch gemacht!

 

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Die Fotos in groß und die Portraits bleiben den Damen vorbehalten.

Und wenn die Damen mir später am Abend, als ich ihnen die ersten schnellen Ergebnisse geschickt habe, per WhatsApp noch ein „Trullala“ singen, dann ging es ihnen wohl ähnlich. 😉

 

Kurz vorher erhielt ich eine Nachricht von meinem guten Freund Jörg, der Name ist den Blog-Lesern hier ja schon bekannt, ob ich denn nicht Lust hätte mich morgen (also heute) früh mit ihm zu treffen. Es sei doch schließlich Fotobörse in Frankfurt und wenn die nicht interessant wäre, dann könne man doch gemeinsam einen Kaffee trinken.
Kurz in den Familienkalender geschaut, einen ungewöhnlich leeren Sonntagmorgen gesehen und zugesagt. „Spontan geht immer am besten„, nicht wahr mein Freund?

Entgegen aller Erwartungen, schließlich ist IAA in Frankfurt, kamen wir problemlos in die Innenstadt und fanden sogar unmittelbar vor dem Gebäude einen Parkplatz. Frankfurterfahrene wissen, wie hoch die Chancen dafür stehen!

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Solch eine Börse hat ja so einen gewissen Charme und erinnert mich immer irgendwie an eine Amtsstube aus den 50ern. 😉 Immerhin habe ich meine beiden Lieblings-Fotobörsenhändler getroffen. Ansonsten war die Börse zunächst wenig, dann aber etwas besser besucht. Es gab ein paar interessante Angebote, doch außer bei drei kleinen Kleinigkeiten konnte ich mich echt zurückhalten. Gut, wenn man zu einer Börse geht, ohne etwas zu suchen. Noch besser, wenn am Tag zuvor die Mastercard-Abrechnung im Briefkasten lag. 😉

Das, was mich gereizt hätte, war mir viel zu teuer. Das ist wohl typisch dann, wenn man das „Normale“ schon hat. Ein paar hochspannende Dinge gab es aber zu sehen…

IMG_20170917_103331Eine 6x12cm Messsucherkamera komplett im Set-Koffer sieht man nicht alle Tage. Das Teil erspart einem das Hanteltraining.

Richtig angenehm waren aber vor allem die zwei Stunden, die wir danach in der Nähe der Hauptwache beim Brunch und beim „Fotozeugsbegrabbeln“ verbracht haben.

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Von Top-Ausrüstungsteilen bis hin zu DIY-Objektiven lag da mal wieder eine Bandbreite auf dem Tisch, die die Bedienung ungläubig den Kopf wackeln lies. 😉

Diesmal konnte ich alles das zeigen, das sich bei mir im letzten Viertaljahr (und zum Teil schon lange davor) so angesammelt hat, Jörg aber bisher noch nicht ausprobieren konnte. Ich glaube, dabei hatte er seinen Spaß. LOL
Bin gespannt auf seinen Blogartikel…

Mein Freund, liebe SV-Ladies! Besten Dank für diese beiden langen „Momente“. Besten Dank für die Würze dieses Wochenendes. 🙂